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Böse Dinge. Positionen des (Un)geschmacks

Können Dinge überhaupt böse sein? Auf jeden Fall können sie böse Auswirkungen haben: Stellen Sie sich einfach diesen eigenwilligen Aschenbecher auf Ihrem Wohnzimmertisch und dann die Meinungen Ihrer Freunde vor.

© Copyright: Museum der Dinge, Foto: Armin Herrmann

Egal wie durchgestylt Ihr Raum ansonsten ist Sie sind unten durch. Oder gelten zumindest als exzentrisch. Aber wie kommen wir eigentlich zu unseren meistens einheitlichen Aussagen über "guten" und "schlechten" Geschmack? Warum ist das Designerteil von heute oft der Kitsch von morgen? Dieser Frage widmet sich noch bis 31. Juli eine sehr sehenswerte Ausstellung im Gewerbemuseum Winterthur unter dem Titel: "Böse Dinge. Positionen des (Un)geschmacks".

Einst war das Ornament verpönt, und die Form war gut, heute stellen sich die Fragen neu. Bad Taste und Kitsch sind Kult, Provokation ist Kalkül und die "Bösartigkeit" der Dinge lässt sich nicht mehr so eindeutig benennen. Im Nebeneinander und Gegeneinander werden Standpunkte aufgezeigt, die im Verlauf des 20. Jahrhunderts gelebt, verteidigt und verdammt wurden. Zudem sind die Besucher/innen dazu eingeladen, mit eigenen "Bösen Dingen" zur Ausstellung beizutragen. Sie entscheiden, was mit diesen geschehen soll: Verbessern, verschlimmern, neutralisieren? Zur Adoption freigeben oder gar zerstören?

Weitere Infos unter:

www.gewerbemuseum.ch


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