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Design und die Kunst der Reduktion
Wenn "böse Dinge" durch Schnörkel oder anderen Zierrat verführen wollen, dann muss puristisches Design "gut" sein. Und bekanntlich sahen sich die "form follows function"-Gestalter seit der Bauhaus-Ära ja auch als Lebensreformer.
Ob diese puritanische Grundhaltung wenn auch nicht böse, aber doch manchmal öde Folgen hat, kann man vom 10. März bis 26. Juni im Kestner-Museum Hannover selbst beurteilen. Die Ausstellung "Die Essenz der Dinge Design und die Kunst der Reduktion" zeigt anhand zahlreicher Exponate von Thonets legendärem Kaffeehausstuhl über Produktdesign von Max Bill und Dieter Rams bis zum iPod wie die Leitidee des "Weniger ist Mehr" umgesetzt wurde. Und macht deutlich, wie komplex das Prinzip der äußersten Einfachheit sein kann.
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