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Exklusivbeitrag: Stressprävention

Stress wird mehr und mehr zum Dauerthema. Arbeitsdruck und persönliche Belastungen nehmen ständig zu. Die Folgen reichen von häufigen Fehlern über Unfälle bis hin zu Arbeitsausfällen. Höchste Zeit also, gegen Stress aktiv zu werden.

Stress
Wer Stress reduzieren will, muss auch mal nein sagen. (Foto: © Barbara Eckholdt / PIXELIO)

Wer seine persönlichen Verursacher beim Stress kennt, der kann handeln und Abhilfe schaffen. Das Ziel ist es, dauerhaft leistungsfähig zu sein, die Stressoren so weit wie möglich zu reduzieren oder zu lernen, damit gelassener und entspannter umzugehen.

Stress ist nicht gleich Stress

Gemeint ist nicht der positive Stress, der uns zum Beispiel dazu befähigt, trotz Schmerzen lächelnd und jubelnd die letzten Kilometer zum Ziel zurückzulegen. Dieser so genannte Eustress befähigt uns, über unsere persönlichen Grenzen hinauszuwachsen.

Was krank macht, ist der negative Stress, der so genannte Dystress. Dabei gibt es die unterschiedlichsten Stressfaktoren, die Verspannungen oder Krankheiten bei uns hervorrufen können. Nicht jeder reagiert auf die gleichen Faktoren.

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Welche sind Ihre Stress-Faktoren? (Grafik: Marc Sobolewski)

Lernen Sie ihre persönlichen Stress-Faktoren kennen

Sensibilisieren Sie sich doch einmal für Ihre persönlichen Stressverursacher mit der nebenstehenden Tabelle (zum Vergrößern bitte anklicken). Vermutlich wissen Sie, was sie stresst oder belastet. Wenn Sie Ihre persönlichen Stressverursacher nicht auf der Liste finden, dann fügen Sie diese einfach noch hinzu.

Entwickeln Sie Ihr persönliches Wohlfühlprogramm gegen Stress

Überall dort, wo Sie Stressverursacher identifiziert haben, können Sie über realistisch umsetzbare Maßnahmen nachdenken. Stellen Sie zum Beispiel fest, dass Ihnen Bewegung fehlt und Sie deswegen weniger belastbar sind, schließen Sie sich einfach mit Gleichgesinnten zusammen. In der Gruppe ist es kurzweiliger. Der eigene Schweinehund lässt sich leichter überwinden. Erfolge gemeinsam zu feiern, hat auch etwas für sich.

Handelt es sich um komplexere Themen, hilft es häufig schon, mit Personen des eigenen Vertrauens darüber zu reden. Manchmal fällt es uns schwer, Lösungswege selber zu erkennen. Vieles kann sich jedoch im Gespräch klären. Neue Wege tun sich so auf.

Umgang mit Stress-Kollegen

Manchmal gibt es Situationen, die wir nicht ändern können. Dazu zählt der Umgang mit Kollegen, die in uns nur noch den Wunsch auslösen, weit weg zu laufen. Das ist Stress pur. Wir können diese Menschen, so sehr wir es auch wünschen, nicht verändern. Was wir beeinflussen können, ist unser Umgang mit derartigen Situationen.

Wir deuten diese Situation einfach um in eine Chance, uns zu trainieren und weiterzuentwickeln. Diese Technik heißt Refraiming, auf Deutsch Umdeutung. Beim Refraiming beschließen wir, die gegebene Situation als Entwicklungsmöglichkeit für uns zu nutzen. Beim Umgang mit den Stress-Kollegen können Sie üben, gelassener zu werden und einfach mal zuzuhören, ohne sofort in die Gegenwehr oder Ablehnung zu gehen.

Was hilft noch gegen Stress

Vermeiden Sie den Umgang mit Personen, die negativ eingestellt sind und in allem nur das Schlechte sehen. Und auch das Folgende ist wichtig: Sich realistische Ziele zu setzen, bringt Ihnen mehr als große Ziele, die stets in weiter Ferne bleiben. Die fernen Ziele können zusätzlichen Stress verursachen.

Öfter einmal nein zu sagen, hilft übrigens auch dabei, den eigenen Anspruch an Perfektion herunterzuschrauben oder auf die guten Arbeitsergebnisse der Kollegen zu vertrauen. Probieren Sie diese Tipps doch einfach einmal aus und entscheiden Sie, wie es Ihnen dabei geht. Ach ja: Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Wahrscheinlich brauchen Sie auch mehr als nur einen Versuch.

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CARO-Autor Marc Sobolewski

Marc Sobolewski

hat Betriebswirtschaftslehre an der Universität Köln studiert. Seit 2002 arbeitet er als Berater und Verkaufstrainer. Davor war er viele Jahre im Mittelstand und in Konzernen tätig, zuletzt als Geschäftsleiter für Marketing und Vertrieb. In seine Beratung und Trainings fließen fundierte Erfahrungen aus der Konsumgüter- und Fliesenbranche ein. Seit 2008 beschäftigt er sich zudem damit, Veränderungsprojekte durch begleitende Change Management-Maßnahmen zum erfolgreichen Abschluss zu führen. Seit 2005 bringt er als CARO-Autor praktisches Verkaufswissen auf den Punkt.

Kontakt: Marc Sobolewski
Telefon: 069/5979 7558
E-Mail: m.sobolewski@m-2-s.de
Web: www.m-2-s.de


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