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Loriot im Haus der Geschichte

Loriot ist immer noch komischer als die meisten Comedians: Das sehen wir zwar leider nicht mehr im Fernsehen, aber in einer noch bis Ende Februar laufenden Ausstellung im Haus der Geschichte in Bonn. Schnell hin!

(Foto: Stiftung Haus der Geschichte, Bonn / © Radio Bremen)

Dass Männer nicht einparken und Frauen nicht Eier kochen können (oder umgekehrt) wusste Loriot schon in den 60er Jahren. In seiner aktiven Zeit war Vicco von Bülow nicht nur ein genialer Zeichner, sondern auch der erste deutsche Komiker, der das Fernsehen im Fernsehen auf die Schippe nahm lange vor den Mario Barths unserer Zeit. Und zwar weit weniger eitel, vulgär und laut. Viele seiner Sketche sind fester Bestandteil des deutschen Kulturguts geworden.

Wer kennt nicht Dr. Klöber und Herrn Müller-Lüdenscheid beim Streit um die Bade-Ente? Oder die berühmte Nudel an der Nase? Ja, wer das noch einmal sehen oder seinen Kindern zeigen möchte, was echte Hochkomik ist, der sollte sich beeilen, noch bis 28. Februar ins Haus der Geschichte nach Bonn zu kommen. Hier kann man Loriot anhand vieler Zeichnungen und Filmclips noch einmal erleben. Ein Museumsbesuch, der wirklich Spaß macht.

Mehr Infos:

Stiftung Haus der Geschichte, Museumsmeile Bonn. Öffnungszeiten Di bis So 9.00 bis 19.00 Uhr.

www.hdg.de/bonn


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