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PCI: Nase vorn durch neuen Fugenmörtel?
"PCI Geofug" heißt die Innovation aus Augsburg. Zwischen den Fliesen soll mit dem neuen Produkt eine Fuge mit nahezu selbstreinigender Oberfläche entstehen: der so genannte "Peciclean-Effekt".
Dr. Josef Weichmann, technischer Geschäftsführer der PCI, erläutert: "Durch die stark hydrophilen Eigenschaften von ‚PCI Geofug‘ ist die Fuge besonders öl-, fett- und schmutzabweisend. Schmutz oder andere Rückstände und Substanzen werden unterspült und können sich nicht auf der Fugenoberfläche festsetzen. Dadurch bleibt die Fuge lange hygienisch sauber und optisch ansprechend."
"PCI Geofug" eignet sich nach Herstellerangaben für Beläge im Innenbereich aus Steingut, Steinzeugplatten, Feinsteinzeugfliesen, Bodenklinkerplatten, Porzellanmosaik, Glasmosaik oder Glasfliesen. Vor allem bei keramischen Belägen, die regelmäßig mit sauren Haushaltsreinigern behandelt würden, erwiesen sich die speziellen Eigenschaften des neuen Fugenmörtels als hilfreich. Das könne in hochwertigen Gewerbeobjekten ebenso der Fall sein wie im privaten Bereich, so die Augsburger.
"PCI Geofug" ist temperaturbeständig bis 500 Grad Celsius, photokatalytisch und wirkt daher gegen bestimmte Schimmelpilzarten. Die chemische Beständigkeit funktioniere auch im Kontakt mit sauren Haushaltsreinigern, heißt es aus der Entwicklungsabteilung. Das Material sei als staubarm eingestuft und daher nicht zuletzt besonders gut für Renovierungsarbeiten bei "laufendem Betrieb" geeignet.
Bei Fugenbreiten von einem bis sechs Millimetern soll "PCI Geofug" durch einen hohen Füllgrad und eine besonders feine Oberfläche mit homogener Farbgebung überzeugen. Der Fugenmörtel biete zudem einen besonderen Verarbeitungskomfort: Je nach vorherrschenden Umgebungstemperaturen und den Eigenschaften der Keramik könne die Fuge zwischen fünf und 60 Minuten gewaschen werden.
Geliefert wird das Produkt in 12 verschiedenen Farbtönen im Kunststoffeimer mit fünf Kilo; die Lagerfähigkeit beträgt mindestens neun Monate.
