Verkaufscoach - Fachberatung


Teams zu besten Ergebnissen befähigen

Wie wird ein Team zu einem Siegerteam? Das hängt vor allem davon ab, wer dabei ist: Zwei Eigenschaften sollten die Mitglieder haben, wenn sie große Vorhaben zusammen sicher zum Erfolg führen sollen.

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Zu allem entschlossen sind die richtigen Teammitglieder. Dann gelingen selbst schwierige Großvorhaben. (Foto: Doris Patenge / pixelio.de)

„Gib mir sieben zu allem entschlossene Männer und ich werde das Antlitz der Welt verändern.“ Dieser Ausspruch geht zurück auf Íñigo López Oñaz y Loyola, einen ehemaligen spanischen Offizier und späteren Einsiedler, in unserer heutigen Welt besser bekannt unter dem Namen Ignatius von Loyola. Er lebte zwischen 1491 und 1556, also vor rund 500 Jahren, und war der Gründer der Gesellschaft Jesu, des Jesuitenordens.

„Gib mir sieben zu allem entschlossene Männer und ich werde das Antlitz der Welt verändern“. Das bedeutet nichts anderes, als dass es – auch, und gerade in Unternehmen – wesentlich wichtiger ist, sich zu Beginn strategischer oder komplexer Vorhaben zuerst mit dem „Wer“ auseinander zu setzen, und dann mit dem „Wie“. Also zuerst: Wer soll das Vorhaben durchführen? Und im Anschluss darüber entscheiden: Wie soll es durchgeführt werden? Große Vorhaben könnten zum Beispiel eine grundlegende andere Kundenbetreuung sein, die Neupositionierung des Unternehmens, die Absicht, in neue Märkte einzutreten oder die Anzahl der Lieferanten drastisch zu reduzieren.

Das mit dem „Wer und Wie“ mag jetzt ein wenig vereinfacht klingen, und so ist es auch. Dies ist nicht der Versuch, auf beschränktem Raum eine umfassende Abhandlung zur Zusammenstellung oder High-Performance erfolgreicher Teams zu erstellen. Vielmehr geht es mir darum, sehr deutlich zu machen, dass eine Gruppe zu allem entschlossener Teammitglieder in der Lage ist, außergewöhnliche Ergebnisse zu erzielen.

Innerer Antrieb und persönliche Befriedigung

Was genau macht denn jetzt zu allem entschlossene Teammitglieder aus? Ihnen ist gemeinsam, dass sie

  1. über einen sehr starken inneren Antrieb verfügen, Teil eines Teams zu sein, das außergewöhnliche Ergebnisse erreichen will – und tatsächlich auch wird,
  2. eine extrem hohe persönliche Befriedigung daraus ziehen, Teil eines solchen Teams zu sein, das ungewöhnliche Erfolge erzielen will.

Es ist kein alter Wein in neuen Schläuchen, der Ihnen hier untergejubelt wird. Und nein: Ich schreibe auch nicht über die Motivation jedes einzelnen Teammitglieds, die sich aus dem Erreichen herausragender Ziele oder außergewöhnlicher Ergebnisse für diese Mitglieder im Team ergibt. Die Aussage ist eine andere.

Siegerteams brauchen keine Incentives

Die extrem hohe persönliche Befriedigung bezieht sich auf die Tatsache, Teil genau dieses einen Teams zu sein. Wer will nicht gern Teil des Siegerteams sein? Es kann nämlich nur ein einziges sein. Und dafür ist auch jeder Einzelne im Team bereit, seine Leistungsgrenzen immer wieder nach außen zu verschieben, alles andere dem gemeinsamen Ziel und Streben unterzuordnen. Wer als Vorgesetzter ein solches Team bei sich weiß, der kann getrost darauf verzichten, über Incentives oder Belohnungen nachzudenken. Ausgaben für Teamentwicklungen oder Ausflüge in Klettergärten sind bei einem solchen Team heraus geschmissenes Geld. Auch die Kontrolle oder Steuerung kann getrost dem Teamleiter und dem Team selbst überlassen werden. Vielmehr sollte ein Vorgesetzter sich darauf konzentrieren, diesem außergewöhnlichen Team den Weg zu ebnen und alles zu versuchen, die geeigneten Mittel und Maßnahmen zur Verfügung zu stellen.

Sie werden sich möglicherweise fragen, wie wichtig denn die Fach- oder Methodenkompetenz der einzelnen Mitglieder für die Zielerreichung mit herausragenden Ergebnissen sind. Diese Überlegung ist wichtig und die Beantwortung darauf ganz einfach. Wenn Sie es geschafft haben, ein Team mit zu allem entschlossenen Teammitgliedern aufzustellen, dann haben Sie die wichtigste und entscheidende Voraussetzung für außergewöhnliche Ergebnisse geschaffen. Wenn darüber hinaus dann noch Expertisen und weitere Kenntnisse bei den Mitgliedern vorhanden sind, dann ist es umso besser.

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CARO-Autor Marc Sobolewski

Marc Sobolewski

hat seinen Abschluss in Betriebswirtschaftslehre an der Universität Köln gemacht. Seit 2002 bietet er erfolgreich Marketing- und Vertriebsberatung an, einschließlich Workshops und Trainings. Davor war er viele Jahre im Mittelstand und in Konzernen tätig, zuletzt in der Geschäftsleitung eines mittelständischen Herstellers, verantwortlich für Marketing und Vertrieb. In seine Beratung, Workshops und Trainings fließen fundierte Erfahrungen aus der Konsumgüter- und Fliesenbranche ein. Seit 2008 beschäftigt er sich zudem damit, Veränderungsprojekte in Unternehmen durch begleitende Change Management-Maßnahmen zum erfolgreichen Abschluss zu führen. Marc Sobolewski ist zertifizierter Verkaufs- und Verhaltenstrainer nach den Richtlinien des dvct. Seit 2005 bringt er als CARO-Autor praktisches Verkaufswissen auf den Punkt. Mittlerweile sind über 100 Artikel von ihm erschienen.

Kontakt: Marc Sobolewski
Telefon: 069/5979 7558
E-Mail:   m.sobolewski@m-2-s.de
Web: www.m-2-s.de


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